Weiches Drama – Das Kacheln
Weiches Drama – Das Kacheln

Gleiche Bilder, gleiche Positionen, gleiche Ausrichtung, nur die Textur verändert. Das ist das Kacheln. Ich habe keine andere Möglichkeit gefunden die Menge der Bilder darzustellen als im Kacheln. Jedes Bild verliert damit. Je kleiner die Bilder werden, umso weniger schaut das ganze Bild nach etwas aus. Na gut. Ist auch wurscht. So männlich ist sonst keine meiner Arbeiteten. So eindeutig.
Vergessen

Hier gibt es keine Veränderung der Blickrichtung und Position. Die Texturen sind Teils Muster und Teils Fotos.
Model Charakter auf den Hintergrund getupft

Wieder ein 3d Model, das rotiert und aber auch die Position wechselt. Die Farben am Modell sind zuerst beliebige Texturen und entstehen dann durch Verfremdung. So viel Arbeit, nur daß ich nicht malen muß. Nein, so stimmt es natürlich nicht: das malen würde mich völlig überfordern, es wäre ja auch nicht das, was ich da mache. Das Kacheln, das aus der Anordnung entsteht, das ist es, glaube ich, was ich machen möchte. Na, ich bin mir da nicht sicher. Jedenfalls ist es der Hintergrund, der dem ganzen Bild die eigentliche Legitimation gibt. Erst der Hintergrund macht es so, daß es ausgestellt werden darf. Hab ich da wirklich so seltsame Hindernisse im Kopf?
Wie entscheide ich was ich zeige? Ich habe schon oft versucht dabei zuzuschauen, hab aber nichts gesehen.
Das Häufige

Das neue an diesem Bild ist nicht das Model sondern das Fehlen der Kacheln. Die einzelnen Bilder sind transparent auf den Hintergrund aufgebracht. Das Bild wirkt erstaunlich gut, obwohl ich vorher behauptet habe, daß so ein Bild nicht mehr wirkt wenn die Einzelbilder zu klein werden.
