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Das schwebende Exil

Die Schwerkraft ist in dieser Welt nur noch eine ferne Erinnerung, ein Gerücht aus einer anderen Zeit. Wie Marionetten an unsichtbaren Seidenfäden schweben zwei Gestalten im leuchtend roten Pünktchenkleid unter einer Wolke, die ebenso schützend wie rätselhaft wirkt. Ist es ein weiches Nest oder ein flüchtiges Gefängnis aus dunkler Watte? Über ihnen wacht der Greifvogel mit scharfem Blick – ein stiller Navigator durch ein opaleszierendes Nichts. Während der Wind sanft durch das goldene Haar der Schwestern fährt, verschwimmt die Welt unter ihnen zu einem pastellfarbenen Traum. Hier oben zählt nur die Balance zwischen der Schwere der Wolken und der Unschuld der Tupfen.

Zwei Mädchen in roten Polka-Dot-Kleidern hängen an Fäden unter einer dunklen, fellartigen Wolke, aus der ein Vogelkopf ragt.