Nahezu jede Person hält eine lange, dünne Stange, an deren Spitze kleine Vögel befestigt sind – teils sitzend, teils wie Drachen im Wind schwebend. Auf einigen Hüten sitzen Vögel wie lebendige Nistplätze.

Niemand spricht, alle Blicke sind starr ins Leere oder zur Seite gerichtet. Die Vögel auf den Stangen wirken wie der Versuch, Natur künstlich festzuhalten, zu zähmen oder als Statussymbol vor sich herzutragen. Eine vornehme Gesellschaft führt mitten in einer kargen Steppe ein feierliches, aber für den Betrachter völlig unbegreifliches Ritual durch.
