Aus der glatten, haarlosen Schädeldecke sprießt eine einzelne, birnen- oder zwiebelförmige Haartolle. Sie wirkt fast wie der Stiel einer Frucht oder eine Knospe. Die Augen: Riesig, tiefblau und glasig. Die roten, entzündeten Ränder um die Lider lassen die Figur wirken, als hätte sie gerade geweint, sei fiebrig oder unendlich erschöpft. Der Kopf ist im Verhältnis zum zierlichen Körper gigantisch vergrößert (Makrozephalie). Diese Kindchenschema-Proportionen wecken automatisch Fürsorgeinstinkte, werden hier aber ins Surreale übersteigert.

Trotz der übernatürlichen Züge wirkt das Wesen extrem wehrlos und zart. Es scheint in einer eigenen, stillen Gedankenwelt gefangen zu sein. Die Figur steht völlig allein vor diesem leeren Haus im Nirgendwo. Die Masten am rechten Horizont verstärken das Gefühl des Verlassenseins.
