Das Pferd ist in einem satten Cerulean-/Cyanblau gehalten, es steht ruhig und mit leicht gesenktem Kopf im Profil da. Sein Blick wirkt schwer, weise und melancholisch. In seiner Mähne sitzen leuchtend orange-gelbe Tropfen oder Flammen, die wie flüssiges Glas oder Bernstein wirken.
Auffällig ist eine feine vertikale Naht in der Mitte des Körpers – als wäre das Pferd aus zwei Keramikteilen zusammengesetzt oder ein geschnitztes Kultobjekt. Auf der Flanke trägt es ein spiralförmiges Symbol und zwei kleine Nieten/Knöpfe. Der „baumartige“ Schmelzprozess: Hinter dem Kopf des Pferdes ragt eine schwarze, vertikal geriffelte Säulenform auf (wie ein stilisierter Baum oder eine Harfe). Daraus ergießen sich dicke, leuchtend orangefarbene Ströme, die auf den Boden fließen und wurzelartige Tentakel bilden – wie geschmolzenes Wachs oder Lava.
Oben und rechts schweben rote Tropfen an unsichtbaren oder hauchdünnen Fäden.
Der obere rechte Tropfen trägt die Silhouette eines fliegenden Vogels, der rechte Tropfen ein abstraktes Symbol (oder eine Zahl/Initiale).
Das Pferd steht im flachen Wasser, das von feinen Resonanzwellen durchzogen ist.
Am unteren Rand schwimmen oder leuchten geheimnisvolle rote und orangefarbene Piktogramme – sie erinnern an Stadtgrundrisse, elektronische Schaltkreise oder archaische Runen.

